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Rezension zu „Der dunkle Turm - tot“ von Stephen King

Zurück in Rolands Welt und auf dem Weg. Tja nur wohin? 


Und als wäre diese unwirtliche Welt nicht genug, und als wäre es nicht ausreichend Stress in den letzten Wochen gewesen, beginnt der Verstand des Revolvermanns langsam entzwei zu fallen. Denn da ist die Sache mit Jake, den er fallen hat lassen - und auch wieder nicht. 

Die Zeit bricht entzwei und damit existieren zwei Realitäten, die im Widerstreit miteinander stehen und in Rolands Kopf um die Wette brüllen. Und nicht nur in seinem. Es gibt ein Wiedersehen mit New York! 
Was hat eine Rose mit der Sache zu tun und ein Schlüssel, ei dem die S-Form am Schluss besonders wichtig ist? 
Spannend mit Zeitparadoxa, Steam-Punk mäßigen Killer-Bären, Rätseln, einen Schulaufsatz, Kämpfen und einer geheimnisvollen Stadt erzählt King die Geschichte weiter um Roland und sein Ka-Tet. Die Geschichte wird komplizierter, ohne wirr zu werden. Die Welt wird verrückter, folgt aber ihrer eigenen, inneren Logik. Dazu die Figuren, die sich so sonderbar ausmachen und gleichzeitig so echt wirken, dass man ihnen gerne folgt. Seite um Seite und es sind viele! 

Während Anfang und Ende so spannend waren, dass ich sie beinahe eingeatmet habe, weist die Mitte Längen auf. Es zieht sich ein wenig, weil die Geschichte hier etwas zur Ruhe kommt, es ist das tiefe Atemholen, bevor es zum Endspurt los geht. 
Zwei Besonderheiten: Wer Rätsel liebt, wird in diesem Band auf seine Kosten kommen. Und wer flauschige Fellknäuel als Begleiter so großartig findet wie ich, wird seine Freude an Oy haben (so süß!). 


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